{"id":2626,"date":"2017-06-20T18:40:57","date_gmt":"2017-06-20T16:40:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dietrich-mohr.com\/site\/dt_testimonials\/patrick-gilles-persin\/"},"modified":"2017-12-01T16:15:10","modified_gmt":"2017-12-01T15:15:10","slug":"patrick-gilles-persin","status":"publish","type":"dt_testimonials","link":"https:\/\/dietrich-mohr.com\/de\/dt_testimonials\/patrick-gilles-persin\/","title":{"rendered":"Patrick-Gilles Persin"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Die Ausstellung \u201eTrace &amp; Volume\u201c\u00a0 &#8211;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>eine Retrospektive zu den Skulpturen und Zeichnungen von DIETRICH-MOHR \u2013 stellt nicht nur seine exemplarischen Werke in den Mittelpunkt, sondern zelebriert insbesondere auch die 50 Jahre seines Lebens und k\u00fcnstlerischen Schaffens in Paris. Denn Mohr kam 1951 an die Seine, wo er sich in an der Acad\u00e9mie de la Grande-Chaumi\u00e8re in Montparnasse bei Ossip Zadkine einschrieb. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Wir bieten unter dem <\/span><span class=\"s2\">sch\u00f6nen<\/span><span class=\"s1\"> Titel TRACE &amp; VOLUME einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber sein Schaffen, von Zeichnungen bis hin zu Metallskulpturen. Bei einer der ersten Bronzeskulpturen des K\u00fcnstlers mit dem Titel \u201eR\u00e9alit\u00e9 d\u00e9pass\u00e9e\u201c(zu Deutsch: <\/span><span class=\"s2\">\u00dc<\/span><span class=\"s1\">berholte Realit\u00e4t) (1957) <\/span><span class=\"s2\">ist<\/span><span class=\"s1\"> der Einfluss des Kubismus <\/span><span class=\"s2\">offensichtlich<\/span><span class=\"s1\">. Zadkine ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr pr\u00e4sent.\u00a0<\/span><span class=\"s1\">Der Schaffensweg von DIETRICH-MOHR sollte sehr lang und erfolgreich sein. <\/span><span class=\"s2\">Aber schon bei diesem Werk<\/span><span class=\"s1\"> kann man eigentlich vorausahnen, in welche Richtung sich der junge K\u00fcnstler entwickeln wird. Schon damals besa\u00df er einen eigenen Stil, der anfing, sein Schaffen deutlich zu pr\u00e4gen, auch wenn er anfangs noch sehr stark von Spontanit\u00e4t verleitet wurde. Er wusste jedoch, dass er sich der Geometrie verschrieben hatte, diesem perfekten Gleichgewicht konstruierter Formen, nach dem er bis in die letzten Jahre seines Schaffens strebte. (\u2026)\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Nach einer kurzen Periode figurativer Kunst, <\/span><span class=\"s3\">die schon die informelle Stilrichtung ank\u00fcndigte<\/span><span class=\"s1\">, schuf DIETRICH-MOHR ab den 1960er Jahren Skulpturen wie <\/span><span class=\"s2\">\u201e<\/span><span class=\"s1\">Limpide<\/span><span class=\"s2\">\u201c<\/span><span class=\"s1\"> (1960), eines der ersten Werke, das eine Vorahnung auf den k\u00fcnftigen konzeptuellen Stil des K\u00fcnstlers gibt<\/span><span class=\"s2\">: Eine Skulptur, die aus<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Metallbl\u00e4ttern gef\u00fcgt ist. <\/span><span class=\"s1\">(\u2026)<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Er festigte und verfeinerte seinen Stil, der immer mehr Kraft ausstrahlte. Einige Jahre sp\u00e4ter begann er, eine ganz eigene <\/span><span class=\"s2\">Ausdrucksweise <\/span><span class=\"s1\">zu entwickeln, die ihm internationales Renommee und Bekanntheit verschaffen sollte. Denn mit seinem Werk \u201eNuit transfigur\u00e9e\u201c (zu Deutsch: Verkl\u00e4rte Nacht)\u00a0 (1963) verfolgte er einen neuen Ansatz zur Umsetzung teils voll teils durchbrochen gearbeiteten Materials &#8211; <\/span><span class=\"s2\">er vereinte F\u00fclle und Leere <\/span><span class=\"s1\">-, ohne bisher jedoch Licht durch das Werk passieren zu lassen. Doch schon jetzt nutzte er (bei diesem Werk) senkrechte Platten und horizontale Zinkstreifen zur geschickten Volumenkomposition und Schaffung eines einmaligen Universums. <\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s3\">Die Pole \u201ePositiv \u2013 Negativ\u201c waren eingef\u00fchrt<\/span><span class=\"s1\">. War sich DIETRICH MOHR bewusst, dass er damit einen Weg gefunden hatte, sich in der Welt der Kunst zu etablieren? (\u2026) Er setzte seine Suche unerm\u00fcdlich weiter fort, indem er seine Werke immer weiter zum Licht \u00f6ffnete, bis sie schlie\u00dflich Transparenz erlangten. Innere Trennw\u00e4nde verschwanden, das Werk wurde vom Himmel und der Natur eingenommen, um ihm eine ganz neue Dimension und unbestrittene R\u00e4umlichkeit zu verleihen. <\/span><span class=\"s2\">Sein Wunsch, Monumentales zu schaffen, fand jetzt seine Erf\u00fcllung: <\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Gro<\/span><span class=\"s4\">\u03b2<\/span><span class=\"s1\">plastiken<\/span><span class=\"s5\">, <\/span><span class=\"s1\">die mit ihren<\/span><span class=\"s5\"> genial zusammengesetzten, k\u00fchnen Kombinationen <\/span><span class=\"s1\">von strahlender Sch\u00f6nheit sind<\/span><span class=\"s5\">. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Der Bildhauer DIETRICH-MOHR liebte <\/span><span class=\"s2\">in der Tat <\/span><span class=\"s1\">k\u00fchne Ans\u00e4tze und zeigte sich immer wieder risikofreudig, was das Gleichgewicht seiner Werke angeht, das er manchmal bis an die Grenzen des M\u00f6glichen ausreizte (\u2026)<\/span><span class=\"s1\">.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Strenge, Intensit\u00e4t, Offenheit und Empf\u00e4nglichkeit geh\u00f6rten zu den wichtigsten Qualit\u00e4ten des K\u00fcnstlers, der sich st\u00e4ndig auf der Suche nach seinen eigenen Wurzeln befand und immer wieder von Selbstzweifeln geplagt war<\/span><span class=\"s4\">. <\/span><\/p>\n<p class=\"p2\"><strong><span class=\"s1\">Patrick-Gilles Persin<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong>Katalog TRACE &amp; VOLUME, Ausstellung im Espace Culturel de l\u2019Auditoire,\u00a0<\/strong><strong>Ville de Bonneval, Eure-et Loir 2001<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausstellung \u201eTrace &amp; Volume\u201c\u00a0 &#8211;\u00a0 eine Retrospektive zu den Skulpturen und Zeichnungen von DIETRICH-MOHR \u2013 stellt nicht nur seine exemplarischen Werke in den Mittelpunkt, sondern zelebriert insbesondere auch die 50 Jahre seines Lebens und k\u00fcnstlerischen Schaffens in Paris. 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